Im Rahmen des Modellvorhabens "Fahrradfreundliche Stadt" wurde bereits in den 80er Jahren in mehreren Einbahnstraßen die Möglichkeit geschaffen, dass Radfahrer auf Radwegen oder Radfahrstreifen entgegen der Einbahnstraße fahren können (z. B. Heilig-Geist-Straße, Stollstraße, Gillitzerstraße, Reichenbachstraße) und so unnötige Umwege vermieden werden.

Durch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung ist es nun auch möglich, dass der Fahrradverkehr entgegen der Einbahnrichtung auch ohne eigenen Radweg zugelassen werden kann. Die Kennzeichnung erfolgt lediglich durch entsprechende Beschilderung und Fahrbahnmarkierungen. Die Regelung wurde in verschiedenen Städten erprobt und hat sich bewährt.


Das Radfahren entgegen der Einbahnrichtung ist in folgenden Straßen erlaubt:

  • Adlzreiterstraße
  • Albrecht-Dürer-Straße
  • Am Esbaum
  • Am Nörreut
  • Am Stadtbach
  • Bogenstraße
  • Bonauweg
  • Dr.-Geiger-Straße
  • Flandernstraße
  • Georg-Staber-Ring
  • Herzog-Heinrich-Straße
  • Herzog-Otto-Straße (Teilabschnitt)
  • Hofmannstraße
  • Holbeinstraße
  • Malvenweg
  • Merianstraße
  • Papinstraße (Teilabschnitt)
  • Ruedorfferstraße
  • Sandstraße
  • Schmettererstraße
  • Schwalbenweg
  • Sedanstraße
  • Verdunstraße
  • Weinstraße

Die Straßenabschnitte, für die diese Regelung gilt, sind entsprechend beschildert.